Wortschatz Niveau A2

Englischen Wortschatz aufbauen: ein einfaches System

Ein praktisches System für mehr englischen Wortschatz: nützliche Wörter auswählen, im Kontext lernen, regelmäßig wiederholen und selbst verwenden.

nützliche Wörter  ·  im Kontext  ·  regelmäßig wiederholt

Mit einem größeren Wortschatz verstehst du mehr und kannst genauer ausdrücken, was du meinst. Doch der Rat „Lerne mehr Wörter“ ist zu ungenau. Mit diesem einfachen System wählst du nützliche Wörter aus, lernst sie im Kontext und wiederholst sie regelmäßig.

1. Wähle Wörter, die sich zu lernen lohnen

Lerne keine zufälligen Listen. Priorisiere häufige Wörter und Wörter aus deinem Leben — deinem Job, deinen Hobbys, den Dingen, über die du sprichst. Ein Wort, das du wirklich brauchst, fällt dir leichter auf, lässt sich leichter wiederholen und leichter merken.

Notiere Wörter aus Texten und Videos und schlage ihre Bedeutung und Verwendung im Wörterbuch nach. Im ursprünglichen Kontext siehst du sofort, wie ein Wort gebraucht wird.

2. Lerne Wörter in typischen Verbindungen

Viele Wörter treten häufig mit bestimmten anderen Wörtern auf. Notiere deshalb eine typische Wortverbindung: nicht nur "decision", sondern make a decision; nicht nur "mistake", sondern make a mistake. So lernst du gleich, wie das Wort üblicherweise verwendet wird.

heavy rain · take a break · highly likely · a quick question — merke dir die ganze Wortverbindung, nicht nur das Substantiv.

3. Wiederhole und verwende die Wörter

Ohne Wiederholung lassen sich neue Wörter mit der Zeit schwerer abrufen. Bei der Wiederholung in Abständen begegnest du einem Wort nach immer längeren Pausen. Das kann dir helfen, es länger zu behalten. Schreibe außerdem zu jedem neuen Wort einen Satz über dein eigenes Leben, um den aktiven Gebrauch zu üben.

Für viele Lernende sind ein paar konzentrierte Minuten pro Tag nützlicher als eine einzelne lange Sitzung pro Woche. Mehr dazu findest du im Artikel Englische Vokabeln besser behalten.

Häufige Fehler

Lange Listen in einer Sitzung lernen. Lange Listen vergisst man leicht, besonders die Mitte. Kleinere Portionen, über die Zeit verteilt, sind meist wirksamer.

Nur erkennen, nie selbst benutzen. Wenn du ein Wort verstehst, aber noch nicht selbst verwenden kannst, übe, es abzurufen und in eigenen Sätzen einzusetzen.

Sammeln ohne zu wiederholen. Eine Liste, die du nie wieder ansiehst, hilft dir wenig. Regelmäßiges Wiederholen ist ein wichtiger Teil des Lernens.

Probier es eine Woche

Eine einfache tägliche Routine, um die Gewohnheit aufzubauen.

  1. Sammle jeden Tag 3–5 neue Wörter aus etwas, das du gelesen oder geschaut hast.
  2. Notiere zu jedem Wort eine typische Verbindung, in der es vorkommt.
  3. Schreibe einen Satz über dein eigenes Leben, in dem du es benutzt.
  4. Wiederhole die Wörter von gestern, bevor du die von heute hinzufügst.
  5. Prüfe am Ende der Woche, wie viele du noch ohne Nachschauen benutzen kannst.
Warum das funktioniert
  1. Wörter aus selbst gewählten Materialien passen oft zu deinen Interessen und Lernzielen.
  2. Typische Wortverbindungen zeigen Kontext, Grammatik und den üblichen Gebrauch.
  3. Ein eigener Satz hilft dir, vom Wiedererkennen zum selbstständigen Verwenden zu kommen.
  4. Wenn du alte Wörter vor den neuen wiederholst, entstehen kleine Abstände zwischen den Übungen.
  5. Beim wöchentlichen Test rufst du Wörter ohne Hinweis ab; diese Übung kann das Behalten unterstützen.

Übe das in Recursio

Ein Wort oder eine Wendung einmal zu sehen reicht oft nicht. Es lässt sich leichter merken, wenn du es in echten Sätzen benutzt und mit Spaced Repetition wiederholst. Recursio hilft dir, Wortschatz im Kontext zu üben.